Trachtenverein "Edelweiß" Gaimersheim e. V.
 

Gottesdienst für verstorbene Mitglieder

Im alljährlichen Gedenkgottesdienst wurde allen Verstorbenen des Gaimersheimer Trachtenvereins gedacht. Die Lektorendienste wurden von 1. Vorsitzenden Ferdinand Sebald sowie Paulina Sebald übernommen. Unser herzlichster Dank galt unserem Vereinsmitglied H. H. Pfarrer Max-Josef Schwaiger sowie Diakon Herrn Daniel Becki für die Gestaltung der Heiligen Messe. Zum Abschluss des Gottesdienstes wurde von allen Besuchern drei Strophen der Bayernhymne gesungen.

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(Text und Bilder: Walburga Bauer)


Erntedank  -  Dank an die Natur

Früher bestimmte die Ernte das Leben. Je reichlicher sie ausfiel, desto weniger mussten die Menschen den langen kargen Winter über darben. Zum Dank für die Früchte des Feldes brachten sie ihren Göttern Opfer dar. Mit der Christianisierung galt dieser Dank nun Gott. Ab dem 18. Jahrhundert wurde die Erntedankfeier in die Liturgie des Gottesdienstes aufgenommen.

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts konnte jede Gemeinde den Zeitpunkt nach ihren Ernteterminen selbst wählen. Im nationalsozialistischen Deutschland wurde dann das Datum auf den ersten Sonntag im Oktober gelegt und 1972 von der Bischofskonferenz bestätigt. Die evangelische Kirche begeht Erntedank am 29. September oder an einem der benachbarten Sonntage.

Für den Gottesdienst schmückt die Gemeinde den Altar mit Erntegaben, Früchten und Getreideähren. Eine Erntekrone, die aus allen Getreidearten gebunden wird, hängt oder steht im Altarraum. In Süddeutschland ist auch ein Erntekranz üblich, der über den Kanzel hängt. Während des Dankgottesdienstes wird in vielen Orten zu Hilfsaktionen für hungernde Menschen in anderen Regionen der Welt aufgerufen. Früher weihte die Gemeinde aus Dank oftmals zeitgleich die Kirche am Ort, wodurch Erntedank und Kirmes gemeinsam stattfanden.

 


Zu Beginn und zum Abschluss der Ernte bildeten sich über die Jahrhunderte eine Reihe von Bräuchen heraus. Bis vor wenigen Jahren war es üblich, die Erntewerkzeuge zu segnen, die Erntewagen aufwändig zu schmücken und während des Einbringens leise und ohne Streit zu arbeiten. Eine Erntepuppe aus Strohgarben blieb auf dem Feld zurück oder kam mit zum Erntefest, das die Bauern nach der Getreideernte feierten. Für diesen Anlass wurde auf großen Gütern Erntebier gebraut, gemeinsam das Erntemahl verzehrt und anschließend zum Tanz aufgespielt.

(Text-Quelle: Fest und Bräuche - Traditionen, Hintergründe und Ursprünge; Neuer Kaiser Verlag)

 

Erklärung der beiden Bilder:

Bild 1: Der durch den Obst- und Gartenbauverein geschmückte Altarraum in der kath. Kirche in Gaimersheim

Bild 2: Brot und Wein vor dem Volksaltar in der kath. Kirche in Gaimersheim

(Bilder: Walburga Bauer)


So schee hät´s sei kinna.......

unter diesem Motto haben wir einen kleinen Film zum abgesagten Gaimersheimer Volks- und Heimatfest und unserem diesjährigen 75-jährigen Jubiläum erstellt. Unter nachfolgenden Link könnt ihr ihn anschauen. Leitet diesen doch bitte auch an Eure Familie, Angehörigen, Freunde und Bekannten weiter und habt viel Spaß dabei.

 



 (zum Öffnen des Filmes bitte:"Auf Youtube ansehen" anklicken!)



Recht herzlich möchten wir uns bei Philipp Eckstein aus Gaimersheim bedanken, der uns diesen Film aufgenommen, bearbeitet und veröffentlicht hat. Vergelt´s Gott.




 

 




 
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